Toll, dass es Dich gibt: Welttag der Komplimente

 

Am 01.03. ist es wieder soweit: Viele Länder feiern den Welttag der Komplimente und das seit fast 20 Jahren. Anders als bei der nationalen, amerikanischen Version, dem National Compliment Day, der am 24. Januar gefeiert wird, liegen die Wurzeln dieses weltweiten Datums in den Niederlanden. Dort wurde 2003 erstmals der ‚Nationale Complimentendag‘ begangen und trat in den Folgejahren seinen Siegeszug auch nach Belgien und Norwegen an. Der Wunsch hinter dem Datum: den 1. März zum positivsten und schönsten Tag auf der Welt zu machen.

Der Duden definiert das Kompliment als ‚lobende, schmeichelhafte Äußerung, die jemand an eine Person richtet, um ihr etwas Angenehmes, Erfreuliches zu sagen [und ihr zu gefallen]‘. Kulturell gibt es dabei große Unterschiede: In Japan gilt „ein kleines Gesicht, eine große Nase und helle Haut‘ als höchstes Lob, das jedoch bescheiden zurückgewiesen werden sollte. In Kamerun darf sich jemand über den Ausdruck ‚alter Topf‘ mehr als freuen, wird damit doch die Wertschätzung großer Kochkünste ausgedrückt. Eine Frau, der in Indien ‚Gaja Gamini‘ (ungefähr: ‚Du gehst wie ein Elefant‘) hinterhergerufen wird, kann sich wirklich glücklich schätzen, schließlich schreiten die Dickhäuter – zumindest aus indischer Sicht – langsam und graziös daher. In Russland ist man überaus kreativ beim Komplimentemachen: Bekommt man gesagt, man sei fit wie ein Gürkchen, bedeutet das nicht weniger, als dass man frisch und lebendig aussieht.

Komplimente, sofern ehrlich und von Herzen, sind Ausdruck von Lob und Wertschätzung und zaubern ein Lächeln aufs Gesicht. Und das ist doch das schönste Geschenk, das man ganz kostenlos machen kann – nicht nur am 01. März!

Katja Wegerich

(Quellen: kuriose-feiertage.de/, Deutsche welle, Foto: pixabay)