Corona-Virus: Regelungen für Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen im SeniorenNetzwerk Altstadt-Nord sind bis auf Weiteres abgesagt! Schauen Sie aber bitte ab und zu auf den Kalender oder Ihre Gruppenseite, ob es (mit Einschränkungen) wieder los geht!

Hilfsangebote für Senior*innen unter COVID-19

 

Frühling läßt sein blaues Band

wieder flattern durch die Lüfte ...

Zur Osterzeit und dem erwachenden Frühling - für viele Menschen die schönste Jahreszeit - gehört unstrittig eine Blume: die Osterglocke (narcissus pseudonaricus, ein Amaryllisgewächs).

Narzissen stammen ursprünglich von der iberischen Halbinsel und verbreiteten sich von dort.

Über ihre Entstehung gibt es mehrere Sagen. Am bekanntesten ist wohl die von Ovid. In seinen „Metamorphosen“ erzählte er von dem Jüngling Narkissos:

Narkissos war ein sehr schöner Jüngling, der eines Tages in einer Quelle sein Spiegelbild sah und sich sofort in diesen jungen Mann verliebte. Er versuchte vergeblich, ihn zu umarmen und zu küssen und erkannte, dass er sich in sein eigenes Bild verliebt hatte. Seine Qual, dass er sich selbst nicht in Liebe umarmen konnte, wurde so groß, dass er sich einen Dolch ins Herz stieß. Als sein Blut die Erde tränkte, entstanden die Narzissen.

 

Es gibt mehr als 24.000 Sorten Narzissen. Ihre Blühzeiten sind unterschiedlich, aber zu Ostern blüht zuverlässig die gelbe Trompetennarzisse, die deshalb auch zur Osterglocke aufgestiegen ist.

 

Die Poeten Europas besangen die Osterglocke schon im 17. Jahrhundert:

 

„Flora stickt ihr Purpurkleid mit /
den veilgen und narcissen“

schreibt Andreas Tscherning (1611 – 1659) in seinem Gedicht „Hochzeitslied im Frühling“.

 

„Narzissen, die, eh‘ die Schwalb´ es wagt, erscheinen und des Märzes Wind mit ihrer Schönheit fesseln.“

So freute sich Shakespeare (1564 - 1616) über sie.

 

Und Paul Gerhardt (1607 – 1676) dichtet in seinem Lied „Geh‘ aus, mein Herz, und suche Freud‘“:

„Narzissus und die Tulipan,
die ziehen sich viel schöner an,
als Salomonis Seide.“

 

In der Symbolsprache der Maler des Mittelalters stand die Narzisse für die Hoffnung auf die Wiederauferstehung. Im Wallraf-Richartz-Museum gibt es ein als „Der große Kalvarienberg“ bezeichnetes Gemälde eines unbekannten Meisters (entstanden um 1415 / 1420), auf dem vor dem Kreuz Narzissen blühen.

 Hier in Köln sind wir in der beneidenswerten Situation, dass wir wilde Narzissenwiesen im Nationalpark Eifel bewundern können. Sie wachsen im Perlenbach- und Fuhrtsbachtal bei Monschau und im Oleftal bei Hellenthal. In normalen Zeiten finden von Ende März bis Mai geführte Wanderungen statt, die aber in diesem Jahr ausfallen. Aber für Individualbesuche sind die Täler z.Zt. geöffnet. Informationen finden Sie auf: www.eifel.info/natur/narzissenbluete-eifel

 Jetzt noch ein Tipp für verregnete Tage: Sie können Ihren Lieblingsplätzen oder Traumzielen in aller Welt einen Besuch abstatten, vorausgesetzt, dort steht eine Livecam. Auf www.skylinewebcams.com können Sie auswählen, ob Sie in Rom z.B. dem Aufbau und Geschehen auf dem Markt des Campo de‘ Fiori folgen, oder ob Sie lieber in Afrika in exzellenter Position die Wildtiere an einer Wasserstelle in einem der Nationalparks beobachten oder sich die Situation an den z. Zt. aktiven Vulkanen ansehen möchten.

Das SeniorenNetzwerk Altstadt-Nord wünscht Ihnen - trotz aller Einschränkungen - eine schöne Zeit! Bleiben Sie gesund und bewahren Sie sich in dieser für uns alle nicht leichten Zeit ein positives Denken.

(Barbara Cramer)


Achtsamkeit und Vorsicht -

das sind die Regeln im Alltag der Coronapandemie.

Ja, es gibt Regeln, sie gründen auf Kompromissen zwischen der wirtschaftlichen Notwendigkeit, Betrieb zu erhalten und zu betreiben und auf der anderen Seite auf der Notwendigkeit unsere Gesundheit zu schützen und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Auch wenn sich die Regeln alle paar Wochen ändern, gibt es für den täglichen Gebrauch Grundsätzliches:

Tragen wir Mund und Nasenbedeckung in öffentlichen, geschlossenen Räumen mit der einzigen Ausnahme, dass wir in Restaurants, solange wir an unseren Plätzen sitzen, die Masken abnehmen dürfen. Lasst uns nicht in Spitzfindigkeiten verlieren und im Zweifel lieber einmal öfter die Maske aufsetzen - wir schützen andere und damit auch uns.

Vergessen wir für einen kurzen Moment den Datenschutz und vertrauen den Betreibern z. B. der Gastronomie, dass sie unsere Daten nach vier Wochen vernichten und nicht an Dritte verkaufen oder verschenken. Diese Daten und übrigens auch die Corona-Warn-App können den Gesundheitsämtern mit unserer Hilfe ermöglichen, Infektionsherde zu identifizieren und die passenden Maßnahmen zu ergreifen.

Gehen wir nicht davon aus, dass wir glauben, es würde doch nicht funktionieren (auch wenn es schon mal schiefgegangen ist).

Halten wir Abstand, besonders in geschlossenen und schlecht gelüfteten Räumen. Die Aerosole und das möglicherweise darin enthaltene Virus entfalten ihre Wirkung

dort besonders und mit zunehmender Zeit in verstärktem Maße. Vermeiden wir Ansammlungen, wenn man den Mindestabstand nicht einhalten kann und weichen wir lieber einmal mehr aus.

Die Desinfektion beim Betreten z. B. eines Lokals und das lästige, häufige Händewaschen wollen wir nicht hinterfragen, sei es eine Gewohnheit, die uns und unsere Mitmenschen schützt.

Achtsamkeit und Vorsicht sollen unser Verhalten bestimmen, wir übernehmen Verantwortung für unser Tun, soziale Kontakte in der Familie und mit Freunden sind wesentlicher Teil unseres Lebens. Das wollen wir schützen.

Klaus Stallmann